1911-1913  
1911 werden wieder an zwei Tagen Rennen gelaufen. Zusätzlich zur eintägigen Veranstaltung im August wird auch im Frühjahr ein Renntag ausgerichtet.

Auch 1912 werden zwei Renntage ausgerichtet.
Beim Frühjahrsrennen im Juni landet als besondere Sensation das Luftschiff "Charlotte" auf dem Renngelände.

Zum 25. Mal (und zum letzten Mal vor dem Krieg) findet am 27. August 1913 das bedeutendste Castroper Rennen dieser Epoche, das große Emschertaler Jagdrennen, statt.

Am Vormittag des Rennens wird auf dem Marktplatz der Reiterbrunnen feierlich enthüllt. Der aus Muschelkalk geschaffene Brunnen wird vom "Verschönerungsverein Castrop" und dem "Rennverein Castrop" gestiftet.

Der Entwurf von Professor Grasegger aus Köln wurde von einem Preisgericht ausgewählt, weil er "den Anforderungen des Ausschreibens als Stadtbrunnen am meisten Rechnung trägt und sich auch in das Bild des Marktplatzes am besten einfügt".