1997  
Gemeinsam mit dem Büro Grünplan aus Dortmund erarbeitet die Stadt Castrop-Rauxel ein Entwicklungskonzept für die ehemalige Naturhindernisrennbahn.

Das Gebiet der ehemaligen Pferderennbahn ist eine der sieben Hauptstationen des „Roten Bandes“. Als stadtgeschichtlicher Pfad stellt das „Rote Band“ eine Ost-West-Verbindung zwischen den beiden Regionalen Grünzügen E und F unter wesentlicher Einbeziehung des kulturhistorischen Erbes bzw. des Denkmalschutzes her. Neben dem 500 m westlich gelegenen Stadtgarten, der Ende des Jahres 1995 unter Denkmalschutz gestellt wurde, ist das Gebiet der ehemaligen Rennbahn eine Grünanlage mit kulturhistorischer Bedeutung und besonderem Wert als Zeuge der Geschichte der Stadt Castrop-Rauxel.

Im Entwicklungskonzept ist neben einer detaillierten Bestandsaufnahme der vorhandenen Vegetation, der Nutzungen und der Strukturen, die historische Entwicklung von der Anlage im Jahre 1938 bis heute dargestellt. Damit wird zum einen die historische Substanz erfasst und zum anderen der historische Leitzustand der Rennbahn, der dem Planungskonzept zugrunde liegt, festgelegt. Eine ausführliche Darstellung der Geschichte der Castroper Rennen ermöglicht eine Einstufung der historischen und aktuellen Bedeutung der Rennbahn.

Das Entwicklungskonzept bildet auch die Grundlage für die spätere Entscheidung der Stadt, die Rennbahn unter Denkmalschutz zu stellen.